
Für das Schuljahr 2010/2011 hat das Goethe-Institut wieder einen Kreativ-Wettbewerb ausgeschrieben, diesmal zum Thema „Bilder zu Liedern“.
Schon an den ersten Einsendungen war zu erkennen, dass sich Lieder hervorragend für einen Kreativ-Wettbewerb eignen. Man merkt sofort, dass es den Schülern Spaß gemacht hat, anhand von Volksliedern, Kinderliedern und Liedern aus der Pop- und Rockszene zu malen und zu basteln.
Was ebenfalls auf den ersten Blick aufgefallen ist:
Es sind alle Musikrichtungen vertreten und einige Lieder scheinen es den Schülern besonders angetan zu haben, wie z.B. „Hänsel und Gretel verirrten sich im Wald“, das gleich mehrmals eintraf.
Unvergessene Poplieder wie Nenas „99 Luftballons“, aber auch neue Interpreten wie etwa Juli, Christina Stürmer und die Eurovisionssiegerin Lena Meyer-Landrut dienten als Vorlage für Bilder und Basteleien.
Natürlich sind auch die zwei Gruppen mit internationalem Ansehen dabei: Tokio Hotel und Scorpions.
Viele Schüler haben volkstümliche Lieder vorgezogen, so ist die „Loreley“ von Heinrich Heine gleich Anlass zu fächerübergreifenden Schulprojekten geworden und auf mehreren „Vogelhochzeiten“ zwitschern die Vögel lustig durcheinander.
Aber auch Kinderlieder wie „Schnappi, das kleine Krokodil“ und „Was müssen das für Bäume sein“ oder „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“ sowie Weihnachtslieder und Mozarts „Zauberflöte“ sind nicht zu kurz gekommen.
Erfreulich daran ist, dass kein Bild dem anderen gleicht, obwohl viele das gleiche Lied abbilden.
Es sind an die 400 Arbeiten aus ganz Griechenland eingetroffen, von Kreta bis Alexandroupolis ist wirklich alles vertreten. Die Palette der Teilnehmer geht von öffentlichen Grundschulen und Gymnasien bis hin zu privaten Schulen und Frontisterien, aber auch Einzelpersonen haben erfreulicherweise an diesem Wettbewerb teilgenommen.
Betonen sollte man dabei, dass einige Lehrerinnen sich sogar die Mühe gemacht haben und mit dem PKW die Werke selber z.B. aus Athen, Drama und Xanthi gebracht haben, damit sie sicher und heil ankommen.
Es wurde eine Vorauswahl getroffen und so werden nun ca. 130 Werke im Goethe-Institut Thessaloniki ausgestellt und Lehrer und Klassen des Instituts, aber auch Hospitanten und Studenten der Germanistikabteilung werden gebeten, die interessantesten, schönsten und originellsten Werke auszuwählen.
Aufstellung von Werken 2011 (PFD, 130 KB)
Am 1. März 2011 ist es dann soweit: die Jury kommt zusammen, um die Werke, die in die Endrunde kommen, zu begutachten und die drei Besten zu wählen.
Die Gewinner werden zur Preisverleihung, deren Termin noch bekannt gegeben wird, ans Goethe-Institut Thessaloniki eingeladen.
Geplant ist auch wieder die Herstellung eines Kalenders.
Allen Lehrern und Lehrerinnen, die so ein großes Engagement gezeigt und weder Zeit noch Mühe gescheut haben, ihre Schüler dazu anzuregen, diese wunderschönen und fantasievollen Bilder zu malen bzw. zu basteln, sei an dieser Stelle herzlichst gedankt.
Previous Article
Next Article








